HomeOvalfelder

Die Chakren können wir uns als pulsierende Kugeln vorstellen, die aus ihren Zentren sowohl Energie aufnehmen wie auch abgeben. Sie sind die Quellen des Energieflusses der Fünf Elemente und ihrer Energieimpulse.

Unterhalb des Ätherzentrums befinden sich die Fünf Elemente oder Energiebeziehungen. Diese fünf Beschaffenheiten der Energie verflechten sich und formen die feinstofflichen Energiemuster des Menschen. In jedem Chakra entsteht eine unterschiedliche Eigenschaft der Energie. Diese Eigenschaft der Energie in einem Zentrum wird „Element“ genannt und bezieht sich auf die Lebensfunktionen und –prozesse, die dieses Zentrum lenkt. Die Elemente bilden auch eine Brücke zwischen Körper und mentalem Geist und steuern die physische Äusserung der emotionalen Befindlichkeit. Diese Beziehungen zwischen den Elementen und ihren Energiemustern sind dynamisch. Unsere Gesundheit hängt von einer fliessenden, offenen Beziehung zwischen ihnen ab.

In jedem Zentrum oder Chakra bilden sich Energiefelder, die Dr. Stone „ovale Felder“ nannte. Diese Felder entstehen aus den Chakren und hüllen sie ein. Damit sich Energie bewegen kann, muss es ein Feld geben, das diese Bewegung trägt. Wir können uns die Chakren als sensorische Feed-back-Felder vorstellen. Wenn in einem bestimmten Muster mehr Energie nötig ist, wird diese Information in die Chakren eingegeben. Die ovalen Felder sind die motorischen Felder, die dies möglich machen.

Es gibt sechs Chakren (das siebte Scheitel-Chakra ist eigentlich kein pulsierendes Energiezentrum, sondern eher ein Zentrum, von dem aus eine expansive Erleuchtung möglich wird), aber nur fünf ovale Felder. Die unteren beiden Chakren (Wasser & Erde) schwingen so langsam und mit so geringer Intensität, dass sie nur ein ovales Feld zwischen sich bewegen können.

Die Chakren tragen ihren Namen aufgrund der Eigenschaften der Energie, die von ihnen ausgeht. Die ovalen Felder hingegen werden nach der vorherrschenden Eigenschaft der Bewegung durch sie hindurch benannt.

In Tafel 9 veranschaulicht Dr. Stone die Wechselwirkungen der fünf Ovale:

Abbildung: Die fünf ätherischen Musterfeldovale

 

Erstes Oval ist der Kopf zur Kontrolle der Führung (Feuer oder Intelligenz)

Zweites Oval ist die Kehle. Ein Verbindungsglied zum Ausdruck durch die Sprache (Äther und Schall).

Drittes Oval ist die Brust. Das Herz drückt die Lebensenergie in flüssiger Funktion aus, Lunge und Zwerchfell in gasförmiger Funktion (Luft).

Viertes Oval ist der Bauch, der den Körper nährt und erhält (Erdenergie).

Fünftes Oval ist das Becken, das die Musterform erhält und verewigt (Wasserenergie).

Drei Ovale und Zentren sind nötig, um die Seele als Intelligenz auszudrücken: Sprache, Leben und Bewegung. Zwei Ovale und drei Zentren sind notwendig, um die Funktionen des Körpers aufrechtzuerhalten und um sich fortzupflanzen.

Wenn man sich im Körper nach unten bewegt, werden die Felder dichter und zunehmend mehr geerdet. Zwischen den Feldern geschieht etwas sehr Wichtiges. An jeder Stelle, wo sich Felder treffen oder in ein anderes verwandeln, haben wir es mit Übergängen zu tun. An jedem Übergang kommt es zu einer grösseren Veränderung der Energie. Zwischen dem Feueroval im Kopf und dem Ätheroval im Hals liegt ein wichtiger Übergang an der Unterseite des Schädels (Tentorium), wo sich die Energie von einem Feld zum nächsten abstuft. Der nächste Übergang erfolgt im oberen Bereich des Schultergürtels zwischen Ätheroval und Luftoval (thorakaler Eingang), dann im Zwerchfell zwischen Luftoval und Erdoval, schliesslich im Beckenbereich zwischen Erd- und Wasseroval (Beckenboden). Eine wichtige Schlüsselfunktion übernimmt dabei das Bindegewebe – die ovalen Energiefelder nehmen mit Hilfe des Bindegewebes ihre ganz eigene Form an. Gewöhnlich konzentrieren sich Spannung und Anstrengung auch an diesen Übergangsstellen wie u.a. Verspannungen an der Schädelunterseite und im Kieferbereich. Dr. Stone schrieb dazu: „Alles ist im Bindegewebe begründet.“ Jedem ovalen Feld entspricht ein Bindegewebsfeld. Am Rand jedes Bindegewebsfeldes findet sich eine wichtige Übergangzone des Körpers. Dort treffen die Bindegewebsmuster aufeinander und verbinden sich zur Körperstruktur. Diese Übergänge sind sehr wichtig. Wenn die Beziehung zweier Felder aus dem Gleichgewicht gerät, wird auch der Übergang zwischen ihnen belastet. Es kommt zu Verdichtungen, schmerzenden oder empfindungslosen Stellen die Blockaden im Energiefluss anzeigen.

Der Oberbegriff „Bindegewebe“ beinhaltet auch Faszien, Bänder, Sehnen und Knochen. Bindegewebe setzt sich zusammen aus kollagenen (besitzen eine enorme Zugfestigkeit) und elastischen Fasern, welche flächig miteinander vernetzt sind. Die jeweils besonderen mechanischen  Eigenschaften des Bindegewebes gehen zu einem grossen Teil auf die in diesen Geweben sehr reichliche Zwischenzell- oder Interzellularsubstanz zurück. Die Interzellularsubstanz kann man grob in Grundsubstanz und Fasern einteilen wobei die Grundsubstanz eine homogene kittartige Masse ist, die hauptsächlich aus Wasser, Glykoproteinen (Eiweiss mit daran gebundenem Kohlenhydrat) und Proteoglykanen (Moleküle mit hohem Polysaccarid- und geringerem Proteinanteil) besteht. Diese Grundsubstanz umgibt alle Gewebe und Zellen des Körpers. Falls es eine Kristallisation von Grundsubstanz gibt, oder eine Verklebung von Bindegewebe, welche den freien Ausdruck von Bewegung und Gleiten enschränkt, so wird die Flüssigkeitsdynamik des ganzen Systems beeinträchtigt. Das Resultat sind Flüssigkeitsstaus, energetische Stauungen und Devitalisation auf zellulärer Ebene. Dabei können die fünf ovalen Felder  als sensorische Felder betrachtet werden, weil wir alles mit ihrer Hilfe fühlen. Die Vorderseite des Körpers wird gewöhnlich mit der Sinneswahrnehmung in Zusammenhang gebracht, weil wir der Welt mit unserer Vorderseite begegnen. Der Rücken gilt gewöhnlich als motorisch. Hier geht es um Stützen,  Haltung und Bewegung.

Free business joomla templates